… zu Herz
Kennen Sie das? Sie begegnen einem Menschen, der Sie durch seine ganze Art und der damit verbundenen (Grund)Haltung einfach nicht mehr losläßt, sie nachhaltig beeindruckt. Sie spüren im Kontakt zu ihm, wie sehr es ihm eine Herzensangelegenheit ist, mit jungen Menschen zu reden, ihnen von sich zu erzählen und sie sensibel zu machen, für das, was in ihrer Welt passiert ist und heute (noch) passiert …
Er zeigt offen, wo ihn Themen berühren und berührt haben und berührt so die Menschen, die ihn erleben.
Wenn Sie einen solchen Menschen kennen, wissen und spüren Sie auch Sie auch, wie wichtig solche Menschen sind. Und Carl Heinz Kipper ist ein solcher Mensch!
Wenn Sie sich noch bis zum 31. Januar 2007 im Foyer des Iserlohner Rathauses die Bilder, Gedichte und kleinen Geschichten der Schülerinnen und Schüler der Ausstellung "Begegnung - Zur 100. Stadterkundung auf jüdischen Spuren" ansehen, die Herrn Kipper getroffen haben, dann sind sie Ausdruck dieser besonderen Begegnung ...
Sie zeigen, wie er bei den Schülerinnen und Schüler aller Nationen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Ein Dankeschön der besonderen Art für einen Mann, der nicht nur die 100ste Veranstaltung begleitet hat, sondern mehr als hundert Schulklassen immer wieder in seinen Bann zieht: Wie er erzählt, von seiner Kindheit in Iserlohn zur Zeit des Nationalsozialismus, das geht an keiner und keinem spurlos vorbei.
In diesen Momenten erleben sie eine hochkonzentrierte Klasse, die mucksmäuschenstill zuhört. Zuhört, weil Herr Kipper etwas zu sagen, etwas zu erzählen hat, was ihm selbst eine Herzensangelegenheit ist. Dieser Funke springt über und bewegt und berührt die, die ihm zuhören und die sich heute auf ihre Art für diese Begegnung von Herz zu Herz bedankt haben …
Hier können Sie nachlesen, was die Iserlohner Presse zu Carl Heinz Kipper schreibt!

(Bild: Carl Heinz Kipper, ein Iserlohner Zeitzeuge der jüdischen Geschichte)
Begegnung mit der jüdischen Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus in der Stadt, in der ich lebe, ist mehr als 'nur' Geschichte...
Die Begegnung mit der jüdischen Geschichte durch die Person und die Biographie eines Menschen, der die Zeit erlebt hat, ist viel mehr als Geschichte...
Begegnung ist Leben - Leben ist Begegnung -
"Menschentum
und Menschheit
werden
in echten Begegnungen"
Martin Buber, Philosophische Anthropologie, 1962)
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