Kategorie: Begegnung

17.01.10

Permalink 08:56:15, Kategorien: Begegnung, Aktuelles 2010, ZwanzigZehn  

Was Anti-Virenprogramme mit fragwürdigem Coaching gemein haben

Lesen Sie den folgenden Text und ersetzen Sie beim Lesen einfach Anti-Virenprogramm durch fragwürdiges Coaching und Trojaner durch Coach
(Anmerkung der Autorin: Ähnlichkeiten mit realen Personen und tatsächlichen Handlungen festzustellen, sind absolut erwünscht!)

Nachdem ich durch die freundliche Unterstützung eines Trojaners, den ich mir nach dem Download auf (s-)einer Seite geholt habe, in der letzten Woche meinen Rechner ganz "platt" und erst heute, ganz früh am Morgen, wieder zum Laufen gebracht habe, kam mir der Vergleich ...

Anti-Viren-Programme kann ich mir kostenlos herunterladen. Wenn Sie seriös sind, funktionieren Sie mehr oder weniger einwandfrei. Die erforderlichen Updates erhalte ich laufend und automatisch. Sie bringen mich auf den neuesten Stand, mein Rechner wird entsprechend aktualisiert.
Wenn ich aber ganz sicher sein möchte, so sagt mir das Programm laufend, käme ich ohne ein Upgrade auf eine kostenpflichtige Version nicht mehr aus. Erst dann wäre mein Rechner wirklich geschützt.
Von kostenlos zu kostenpflichtig.

Doch wer schützt mich vor dem, was ein angebliches Anti-Viren-Programm selbst an trojanischen Pferd-Qualitäten im System mitbringt?
Da gibt es vermutlich noch kein Programm, aber ein sicheres, untrügliches, Ihnen immer innewohnendes Bauchgefühl, dass Sie vor solchen Angriffen schützt ...

01.05.09

Permalink 18:51:26, Kategorien: Begegnung, Denkarium 2006-2009  

Ich bin dann mal weg ...

... für eine Woche auf der Insel:

Immer wieder
aufs Meer schauen,
die Worte tauchen auf am Horizont,
glitzern, schimmern und toben auf den Wellenköpfen,
brechen ein, tauchen ab und unter
kommen näher
fühlbar
sie ankommen lassen,
bis das Meer sie mir an den Strand trägt ...

M E E R W O R T E

18.02.08

Permalink 12:17:28, Kategorien: Begegnung  

Zwanzig Jahre zusammen

Zwanzig Jahre sind es heute auf den Tag genau. Die Hälfte meines Lebens. Seitdem ich (fast) zwanzig bin, kenne und liebe ich diesen Mann, mit dem ich lachen kann, bei dem ich traurig sein und weinen kann, mit dem ich mich streiten und wieder versöhnen kann, mit dem ich Höhen und Tiefen (er-)leben kann:
Er ist der Mensch, bei dem ich zuhause bin!
Als ich ihm heute vor zwanzig Jahren die Hand gab, wollte ich ihn schon nicht mehr los-lassen.

Es begann alles bei meiner Oma, die an ihrem Geburtstag Besuch von ihrer Cousine aus dem Osten hatte. Ihr Sohn, der in den Westen abgeschoben worden war und mittlerweile in München lebte, sollte am Wochenende zu Besuch kommen.
Na ja, und dann war er da, ihr Sohn Werner und sein Kumpel Hubert. Und diesen Kumpel habe ich zur Begrüßung nur die Hand gegeben und schon hätte ich sie am liebsten gar nicht mehr losgelassen. Also die Hand und den ganzen Mann daran!!!
Habe ich natürlich dann doch, nach einer unendlich langen Sekunde mehr, den der Händedruck gedauert hat. Ihn wieder losgelassen. Nicht mit den Augen, den die haben ihn fortan immer gesucht. Ich vergaß die Zeit und die Tatsache, dass ich mit dem Auto meiner Eltern nur mal eben bei meiner Oma vorbeifahren wollte, um neugierig zu schauen, wie es dem Sohn von Omas Cousine jetzt ging. DER war mir jetzt ziemlich egal.
Ein Anruf holte mich wieder zurück in die Realität, in der ich das ausgeliehene Auto meiner Eltern wieder an seinen Platz fahren sollte und ließ mich am nächsten Tag gleich nach dem Kindergarten wieder zu Oma fahren, pünktlich zum Mittagessen, bei dem ich mir mit ihr die Roulade teilte. Ich konnte vor lauter Aufregung eh nicht mehr essen und meine Oma kämpfte mit einer Grippe, für die sie Medikamente aus der Apotheke brauchte und die Hubert und ich ihr gemeinsam aus der Apotheke holten. Na ja, Altena ist echt nicht groß, und die Fahrt dahin war einfach zu kurz.
Umso schöner fand ich es, dass Hubert mich abends nach Hause brachte …

Und auch heute noch, zwanzig Jahre später, fahre ich trotz vermehrter Fahrten nach Hamburg immer noch am liebsten mit Hubert. Wohin ist echt egal, Hauptsache, wir fahren zusammen (weg), und die Fahrt dauert lange!

18.02.07

Permalink 00:03:36, Kategorien: Begegnung, Denkarium 2006-2009  

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag , Tanja!

Nina Ruzicki, Tod im Kaffeehaus

31.12.06

Permalink 01:00:00, Kategorien: Begegnung  

Ein Zitatgeschenk anstatt einer Neujahrsansprache

Märchen sind mehr als wahr -
Nicht deshalb, weil sie uns sagen,
dass es Drachen gibt,

sondern, weil sie uns sagen,
dass man Drachen besiegen kann.

G.K. Chesterton

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