novembersonntag

Der kopf platzt
die gedanken verschwimmen im schmerz
als hätte die welt keine form mehr
die dunkelheit legt sich wie ein schatten
auf die einsamkeit
über die grenze hilft der schlaf
traumlos

Geräusche des nächsten morgen
tun nicht weh
kaffeeduft schmeichelt dem heute
das gestern sinkt
auf den boden der tasse
endlich
ich lege buchstaben auf papier
um mich herum
lasse mich fallen
zwischen die zeilen
zuhause

  1. Liebe Sabine, ein schöner Text, der erst zusammenzieht und dann aufatmen lässt… Danke! Ich wünsche Dir eine Woche mit spannenden neuen Buchstaben, Worten und Begegnungen!

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