Im Taumel der Welt

Sie werden „erschaffen“.
Sie setzen ihre Waffe an und zielen.
Ihre Kugeln treffen.
Tödlich. Feige.
Mitten hinein in die Ungeschütztheit unseres Alltags.

Ich setze den Füller aufs Papier.
Ich sehe diese Bilder und schreibe.
Sie treffen auch mich.
Im Herzen. In meiner Seele.
Worte werden gelesen und gehört.
Öffentlich. Mutig.
Mitten hinein in unseren gewohnten Alltag
gesprochen und gelesen.
Jetzt. Heute. Immer wieder.

Sie schreien ihren Irrglauben hinaus.
Radikal. Jeden Tag.
Mitten hinein in die gehörlos gewordenen Gesichter der meisten.
Ich schreibe still weiter.
Unbeirrt.Jeden Tag.
Jetzt. Heute. Immer wieder.

Sie töten.
Ich schreibe.
Sie machen weiter.
Ich höre nicht auf.
Jetzt. Heute. Morgen.
Immer wieder.

Für all die unnd besonders den, der uns immer wieder gesagt hat, nicht damit aufzuhören, davon zu erzählen und darüber zu schreiben!

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