Auserinnert

Niemals hätte ich es für möglich gehalten, ihn in diesem Café zu treffen.

Er trug einen schwarzen Mantel und seine Augen sprühten rote Funken, während sich in meinem Kopf der Gedanke festsetzte, dass es sich bei ihm um den Tod in leibhaftiger Person handeln könnte.
Nein, ich schüttelte den Kopf… schwarzmalen konnte ich wirklich gut. Diesmal würde ich positiv denken!
Ich muss positiv denken, darf keine Angst vor ihm haben. Er kann so gemein und respektlos sein. Noch einmal darf ich mir nicht die Finger verbrennen.
Ich werde versuchen ihm aus dem Weg zu gehen; er zieht mich nicht mehr in seinen Bann – er nicht!

Ich blicke auf und direkt in seine Augen. Ich lache laut, denn er ist kleiner geworden, viel kleiner als in meiner Erinnerung. Wortlos stehe ich auf und lasse ihn da stehen.

(Dieser Text ist heute im Schreib- und Erzähl-Café entstanden, beim Schreiben in der Gruppe. Jeder beginnt mit einem Satz. Dann wird der Text weitergereicht und die nächste Autorin fügt ihren Satz hinzu, solange bis der Text wieder bei der ersten Autorin landet. Dies hat jetzt die Aufgabe, die Textminiatur zu beenden und der Geschichte, wenn möglich, eine Überschrift zu geben.)

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