rot und blau und dunkelblau

Foto: Quint Buchholz, Haus am Meer 2004

das rot des tages
jagt mich erst durch seine endlos langen stunden
und dann durch meine wörter
die andere werden sollen
noch einmal
wörter, die nicht stimmen
nicht gut sind
noch nicht gut sind
sind es noch meine,
wenn sie ihre farbe verlieren?

das blau der nacht
färbt sich rot
jagte den mond vom nachthimmel
nimmt den schlaf mit
und lässt rotdurchtränkte gedanken zurück
die nicht an ein morgen glauben
die an sich zweifeln
sich aus dem fenster
auf den grauen asphalt der straße
werfen wollen

wäre da nicht das dunkelblau
das mondlicht,
das sie auffängt und trägt
mit hinaufnimmt
zu dir

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