InselNebelsuppe

Leinen los! Die Fähre legt ab. Alles, was zerrt, fordert, klemmt und zwickt und denkt und jammert, das bleibt zurück, am Festland. Kein Platz im Gepäck. Mein tiefer Seufzer verschwindet links und rechts in der Nebelsuppe. Nur vereinzelte Wellen werden später noch davon berichten können.

Ein Teil von mir begleitet die Fähre lachend und schwimmend. Schwimmen, da ist es. Also, Augen zu und kopfüber ins Wasser und aufs Papier. Ich schreibe. Ich werde weiterschreiben und noch mehr Erwartungen anderer abschütteln und auf Tauchstation gehen.
„Was hast du gesagt? Sorry, ich habe Wasser und Buchstaben in den Ohren vom vielen Schwimmen und Schreiben.“
Ich möchte endlich ankommen, auf der anderen Seite, auf der Insel, der Insel in mir, die mich überallhin begleiten kann.
Ich möchte endlich ankommen in der neuen Geschichte, die mich selbst so überrascht anlächelt und sagt: „Komm, wir springen auf die erste Seite, gehen unter und schwimmen Wort für Wort aufs Papier zurück!“

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Gedanken- und Schattenleinen los!
Schwimmen.
Seufzen tut gut, wir schreiben auch damit.
Hinhören.
Endlich, Neues auf der Insel in Sicht!
CaféSchreiberin.
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