Vertraue auf das Leben hinter deinen Worten…

Unterhalb einer Burg, am zehnten Tag des Monats Mai im Jahr 1968, geboren, arbeitete ich nach dem Abitur als Erzieherin und studierte danach Sozialarbeit, um mich dann doch ganz dem Schreiben zu widmen. Das Schreiben und ich – wir können nicht ohne einander! Es war, ist und bleibt meine große unvollendete Geschichte …

Meiner Vorliebe für Milchkaffee, in der ich nach Ideen abtauche, verdanke ich meine vielseitigen Inspirationen und meinen ersten Roman „Vollmond in Blau’“ (2003). Heute weiß ich, dass ich auch dann schreiben kann, wenn neben mir eine Tasse Tee steht.

Ich lebe und arbeite heute auch als Schriftstellerin in der einzigen Stadt in NRW, in der eine Autobahnbrücke über einen Ausflugssee führt, auf dem man des Nachts und bei Vollmond mit dem Tretboot um die Brückenpfeiler Slalom fahren kann.

2003 erschien meine erste unheimliche Geschichte: Der Mann auf dem Einrad. In: SchreibhausEffekte. Sonderausgabe. Schreibhaus e.V.: Bochum 2003.
Dem Mann auf dem Einrad folgte „Der dunkelrote Panther“. In: Mord im Kurs. 13 Kriminalgeschichten. VHS Volmetal: Kierspe 2003.

Seit heute offline„. Mein erster Hypertext bei „Grabbe online“, der Fernuniversität Hagen.

Im  Jahr 2006 habe ich das „Scheißspiel“ veröffentlicht, das zwei Erzählungen zum Thema Suizid umfaßt und sich vorrangig an jugendliche LeserInnen wendet. 2008 folgte „Heriald“, der kopfüber und aus heiterem Himmel auf die Erde in seine nicht vollendete Geschichte stürzte.

Außerdem erschienen sind „Mathias und der Mensch aus Bronze“ (2000), „Matilda und die alte Synagoge“ (2001) und „Auf Noahs Spuren“ (2005), die Kinder auf Mäusepfoten in die jüdische Geschichte der Städte Iserlohn, Schwerte und Hagen begleiten.
„Onkel Willi, warum weinst du“ heißt die Biographie des jüdischen Iserlohner Zeitzeugen Carl Heinz Kipper, die 2004 als Buch für Erwachsene und 2005 unter dem Titel „Briefe aus dem Dunkeln“ als Comic für Jugendliche erschienen ist.

2008 entstand „Die Laterne im Fenster“ – mein erstes Hörbuch. SprecherInnen: Friedrich Grotjahn, Sabine Hinterberger. Fölok Iserlohn. Iserlohn.

2010 war das Jahr der „Ungewöhnlichen Begegnungen„, auch in der Sperlingstraße, aus der, immer montags, neue Geschichten aufs Papier kamen.

2011 war das Jahr des dunkelblauen Wolkenvogels und der linken Rennsocke, die immer mittwochs, in der Mitte der Woche, ihr baumwollenes Unwesen getrieben hat. Seit diesem Jahr bin ich auch Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS).

2012 war ein besonderes Drachenjahr, das nicht in der Montagsstille untergegangen ist.

2013 ist und wird ein Jahr, das sich ganz neue Schreiborte, Schreibthemen und Schreibregeln sucht.
Dieses Jahr steht ganz im Zeichen der ansteckenden Weitergabe der Begeisterung fürs Schreiben an die Jugendlichen der Juz-Schreibwerkstatt:
www.schreib-geschichte-iserlohn.de

2014 ist das Jahr meines Schreibsommerprojektes mit Mia und Herrn Klauber in der Stadt: www.wenn-leben-erzaehlt.de.
Ein Jahr mit einem neuen Job, dem Beginn einer neuen Schreib-Weiterbildung „Schreiben als Kunst“ in Hamburg bei Kerstin Hof, vielen Ideen und einem Roman, der langsam aber stetig wächst.

Ich bin sehr gerne unterwegs, in Cafés in der Umgebung, sehr gerne in Hamburg, dieses Jahr zum ersten Mal in Paris und letztes Wochenende in Berlin, wo ich am Rand der Kaffeetasse nach Geschichten suche oder ich fahre mit dem blauen Tretroller durch die Stadt, auf der Suche nach Geschichten, die auf der Straße liegen …

2015 wird ein besonderes Jahr: Mia und Herr Klauber erhalten ihr eigenes Buch, das soeben erschienen ist.
Hier gibt es die Infos zum Buch.
Das neue Buch.

Seit diesem Jahr bin ich SchreibZeit-Facilitator.

Die Gründung des Schreib- und Erzählcafé:

Alle Jahre wieder, der Wortgeschenk-Adventkalender:
Wortgeschenkadventkalender 2015.

2016 habe ich mit dem Masterstudiengang „Biografisches und Kreatives Schreiben“ an der Alice Salomon Hochschule in Berlin-Hellersdorf begonnen.

2017 ist mein bisher intensivstes Jahr mit dem Schreiben Ich schreibe jetzt sogar Morgenseiten …:-)